By Conny
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Es ist ein Reizthema. Es gibt zig Studien, die die These xy belegen und mindestens genauso viele Gegenstudien. Ich persönlich finde, es gibt beim Thema gesunde Ernährung kein richtig oder falsch, kein schwarz oder weiß. Nur weil mir Rohkost nicht so gut bekommt, muss das ja nicht bei jedem so sein.

Natürlich würde ich widersprechen, wenn jemand mit nonstop Pizza sagt: hey, ich komm damit klar, also ist es gesunde Ernährung. Da kann man definitiv sagen: nope!

Es gibt so ein paar Grundregeln, die schon wichtig sind:

  • genug trinken (wenn du Durst verspürtst, ist der Körper eigentlich schon im Mangel)
  • viel Obst und Gemüse
  • wenig tierische Fette

Und was ist für mich „gesunde Ernährung“?

Ich stimme Punkt 1 – genug trinken – vollkommen zu. Allerdings weiß ich nicht, ob man dieses „genug“ wirklich an einer bestimmten Zahl festmachen kann. Dazu hängen meiner Meinung nach zu viele Faktoren davon ab: wie groß und schwer bin ich? Ist es Sommer oder Winter? War ich viel in Bewegung? Habe ich Sport getrieben?

Was Obst und Gemüse angeht: nunja. Wir sind uns sicher alle einig, dass Obst und Gemüse nun mal die Basis für eine gesunde Ernährung sind. Ich persönlich bin aber eher der Obst-Typ. Ich versuche zwar dennoch, täglich wenigstens etwas Gemüse zu essen, aber das fällt mir deutlich schwerer als Obst zu essen. Ich bin auch hier kein Freund von Zwängen. Ich denke nicht, dass ich mir das Gemüse reinzwingen muss.

Was ich gerne mache, um auf meine „Greens“ zu kommen: grüne Smoothies trinken. Eigentlich landet immer Spinat oder Grünkohl, manchmal Karotten oder Salat im Mixer.

Wieviele Mahlzeiten?

Auch hier bin ich kein Freund von festen Regeln. Einer kommt mit Zwischenmahlzeiten super zurecht, der andere fühlt sich dabei gemästet. Ich halte es so: wenn ich Hunger habe, wird gegessen, wenn nicht, dann nicht. Das kommt auch immer auf den Vortag an. Und darauf, wie aktiv ich war/bin. Es gibt Tage, da esse ich 5 Mahlzeiten. Und es gibt Tage, da schlafe ich aus und hänge nur rum und habe dann dementsprechend weniger Hunger.

Es ist natürlich ein Lernprozess und wenn man zu Essstörungen tendiert, dann sollte man sich vielleicht doch besser an feste Mahlzeiten halten, weil man sonst eventuell in Versuchung kommt, den Hunger immer weiter rauszuschieben.

Ich esse, wenn ich Hunger habe. Mit Hunger meine ich aber weder den leisen Anflug eines Gedankens an Essen, noch meine ich den Zustand, in dem man bereits so ausgehungert ist, dass man alles essen könnte. Es gibt da nämlich auch noch etwas dazwischen.

Gesunde Ernährung ist ein Auslaufmodell

Ist es das? In seiner traditionellen Form (so ganz ohne Kalorienzählen, Fitnessdiäten, Paleo, High Carb, Low Carb usw.) vielleicht. Viele Menschen denken einfach nicht so darüber nach, was im Einkaufswagen landet. Es schmeckt, gut ist. Fast überall ist Zucker zugesetzt, Konservierungsstoffe, Salz, Fett. Gesund ist das natürlich nicht. Deswegen fährt man ganz gut, möglichst Nahrungsmittel ohne Zutatenliste, ja vielleicht sogar ohne Verpackung zu kaufen.

Und wenn man das dann erstmal eine Weile durchgezogen hat, dann besinnt sich der eigene Körper auf eine wunderbare Fähigkeit: er sagt uns nämlich in der Regel ziemlich deutlich, was er gerade haben mag – und somit auch, was er braucht.

Beitragsbild via Unsplash.

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