By Conny
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Das Zahnpflege enorm wichtig ist, muss ich hoffentlich niemandem erklären. Ich will auch gar nicht beim Urschleim anfangen, geschweige denn euch erklären, wie man denn nun richtig Zähne putzt. Natürlich weiß ich prinzipiell wie’s geht, Experte bin ich aber nicht, da fragt dann doch lieber mal den Zahnarzt eures Vertrauens.

Ich probiere ja doch gern Neues aus. Und so wie ich mir bisher noch nie ein Produkt aus der pflegenden Kosmetik zweimal hintereinander gekauft habe, so dachte ich mir: probierst du auch mal mit deinen Zähnen was Neues aus. Der Zahnarzt ist ja immer höchst zufrieden, einziges Manko: bin zu faul für Zahnseide.

Normalerweise nimmt man ja einfach irgendeine handelsübliche Zahnpasta für die Zahnpflege. Jetzt kam ich aber auf den Trichter, doch mal Zahnseide zu probieren. Warum? Mehr aus Neugier. Und weil angeblich Fluoride in der Zahnpasta gar nicht so toll sein sollen. Keine Ahnung.

Aber von vorn.

Was sind diese Fluoride eigentlich und warum hacken alle auf ihnen rum?

Ich habe ja das Gefühl, dass die Pro Fluorid Fraktion aus Zahnärzten und Zahnpastaherstellern besteht und die, die dagegen sind, sind dann irgendwelche spirituellen was weiß ich nicht. Ich persönlich seh da nicht durch und will also nur auflisten, was man so lesen kann, ganz wertfrei.

Fluoride sind Fluor-Verbindungen und sollen den Zahnschmelz schützen. Der ist zwar das härteste Material im ganzen Körper, aber eben auch nicht unkaputtbar. Die in Zahnpasta enthaltenen Fluoride legen sich wie ein Schutzmantel um die Zähne und können so an erster Stelle bereits die Säure, die durch die Nahrungsmittel auf die Zähne gelangt, neutralisieren.

Klingt ja eigentlich prima.

Es gibt allerdings auch andere Stimmen:

So (wahrscheinlich macht hier, wie so oft, die Dosis das Gift) können beim Einatmen größerer Mengen Fluorid die Atemwege gereizt werden oder es entstehen Husten, Halsschmerzen und Atemnot.

(Mein kritisch denkendes Hirn fragt sich nun: wie soll man – wenn wir bei Fluoriden in der Zahnpasta bleiben – größere Mengen einATMEN?)

Folgende Symptome/ Krankheitsbilder werden Fluoriden (aufgenommen in größeren Mengen) ebenfalls zugeschrieben:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Zittern
  • Krämpfe
  • bei Hautkontakt Reizungen und Rötungen
  • bei Augenkontakt Augenschäden
  • Gewichtsverlust
  • Blutarmut
  • Verkalkung

So viel zur Theorie. Jetzt wäre interessant zu wissen, wieviel Fluoride man so durchschnittlich pro Tag aufnimmt. Ich bleibe skeptisch. Falls jemand von euch eine glaubwürdige und gut recherchierte Quelle zur Schädlichkeit von Fluoriden hat, dann packts mir gern in die Kommentare.

Zahnkreide – Zahnpflege ohne Schaum

Auf Zahnkreide kam ich nur durch Zufall. Und wie geschrieben, es ist ein Experiment. Ein großes Plus ist: es kommt im Glastiegel daher.

Zahnkreide Tiegel

 

Im Tiegel befindet sich nun, ja, Kreide. Es sieht wirklich ein bisschen so aus, als hätte man Tafelkreide zerrieben. Man tunkt einfach seine feuchte Zahnbürste in den Tiegel und dann kanns auch schon losgehen mit dem Zähneputzen. In dieser Zahnkreide ist noch etwas Pfefferminz enthalten, es schmeckt also leicht nach Minze. Den gewohnten Schaum sucht man allerdings vergebens.

Nach dem Zähneputzen habe ich aber dennoch das Gefühl von sauberen Zähnen. Da die Zahnkreide aber im Vergleich zu einer Zahnpasta doch recht grob/rau ist, weiß ich nicht, ob das auf Dauer so toll ist für den Zahnschmelz? Leider konnte ich diesbezüglich noch keine Erfahrungswerte anderer Benutzer sammeln.

Und die Zutaten?

Zahnkreide Zutaten

 

Es gibt eigentlich nur zwei Zutaten, die vielleicht einer Erklärung bedürfen: Calciumcarbonat und Xylit.

Calciumcarbonat ist nichts anderes als Kalk bzw. Schlämmkreide und kommt in der Natur vor.
Xylit ist eine Zuckeralternative und wird aus Holz- oder Maispflanzenfasern hergestellt und fördert die Speichelbildung. Dieser wiederum enthält viel Calciumphosphat und härtet den Zahnschmelz.

Fazit?

Die Sache mit den Fluoriden sehe ich zwiespältig. Ich kenne mich zu wenig aus um die Sache zu berurteilen. Die Zahnkreide gefällt mir bisher gut, der fehlende Schaum stört mich nicht, denn durch das Pfefferminzpulver hat man trotzdem ein frisches Gefühl im Mund.

Ob ich weiterhin Zahnkreide nutzen werde?

Ich denke nein. Ich bin schon zufrieden, ja. Aber ich hab sie noch nirgends im Geschäft gesehen, immer nur online. Und auf Dauer meine Zahnpflege im Internet zu bestellen, das ist mir dann irgendwie zu aufwendig.

 

Zum Weiterlesen könnt ihr gern hier mal vorbeischauen:

Zahnschutz durch Fluoride
Fluorid und der große Zahnbetrug
Schlämmkreide statt Zahnpasta

 

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